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my stereo has mono

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Presse

Reviews zur EP

Intro

Man kann es schon ein wenig aus dem Namen lesen, dass dieses Kölner Jungsquartett keinen Brutalo-Death-Metal spielt. Indie, Emo und Pop lauten vielmehr die Koordinaten und die verbinden die jungen Herren auch durchaus sinnvoll und gekonnt miteinander. Ihre selbstbetitelte 4-Track EP schafft den Spagat zwischen laut, leise, aggressiv und wehleidig weitaus überzeugender als manch andere Band dieses in letzter Zeit doch recht verwässerten Genres. Kann man sich ja mal anhören: www.mystereohasmono.de. Seit Mitte Mai übrigens auf ausgedehnter Deutschland-Tour. Kann man sich ja auch mal anschauen.

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Fomp.de

My Stereo Has Mono haben mit ihrer Debüt EP etwas geschafft, das wenigen Bands nach 2003, dem Jahr in dem alles Emo war, gelang. Und zwar Songs mit eigener Note schreiben. Das Schrei/Sing Schema wurde schon bis zum Abwinken ausgereizt, ebenso das aneinander reihen von Moshparts und auch mit (quäkig) hoher Stimme zu Akustikgitarren um die Verflossene trauern war schon mal origineller. My Stereo Has Mono beschreiten den Mittelweg und nehmen von allem ein bisschen, ohne dabei orientierungslos zu wirken. Besonders markant bei dem Quintett ist außerdem die Stimme von Sänger Malte Rosemeyer. Diese klingt nämlich erfrischend anders im Vergleich zu unzähligen immer gleich intonierten Emo Songs. So bewegt sie sich stets auf dem schmalen Grad zwischen Harmonie und Disharmonie und droht jede Sekunde umzustürzen. Thursday, Cursive oder sogar The Cure kommen einem in den Sinn. Eins steht allerdings fest, die Stimme ist hier sicher ein entscheidender Faktor ob man My Stereo Has Mono mag oder nicht. Musikalisch bewegt sich das Quintett eher in ruhigeren Gefilden, steht allerdings oft kurz vor dem Ausbruch und hält somit die Spannung konsequent an. Ähnlich wie Thursday auf ihrem Debüt „Waiting“ erzeugt die Band hier eine ganz spezielle Atmosphäre, die einen packt und bis zum Ende der EP nicht mehr loslässt. Der Opener „Coldened Face“ klingt gar ein bisschen wie Bloc Party - das typisch mechanische Schlagzeug und die cleanen Gitarren inklusive. „State Of Hysteria“ entwickelt sich zum kleinen Hit der EP und „Birds“ ist Gänsehaut pur. Der vierte und somit letzte Song „Thoughts On A Thursday“ erhöht den Härtegrad und wartet mit kantigen Riffs auf. Sobald dann der letzte Ton verklungen ist wandert der Finger unweigerlich zur Repeat Taste um sich dieses viel zu kurze Stück Musik noch einmal durch die Gehörgänge fließen zu lassen. Großes Kino!

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OX-Fanzine

Hinter dem coolen Bandnamen verbrigt sich gediegener Emorock. Fünf junge Herren aus dem Raum Köln legen hier ihr in Form vierer Songs ihr Debut vor MSHM legen vor allem Wert auf Melodie und verzichten darauf, Eindruck lediglich durch möglichst laute Gitarren zu schinden. Man bediehnt sich hier vieler altbewährter Elemente, weshalb die Einordnung in das mittlerweile verpönte Genre schon gerechtfertigt ist. Auch ein Blick auf die "Produzentenliste" bestätigt das, denn da finden sich mit Leuten von DAYS IN GRIEF und LOCKJAW alte Bekannte. Unterm Strich bleiben vier flotte und ansehnliche Popsongs, besonders stark der Opener "Coldened Face", die allerdings auch zeigen, dass der Entwicklungsprozess der Band noch nicht am Ende sein kann. (6)

Christian Meiners

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wannabepunk.de

Mit ihrer 4-Track Debut EP spielen sich die 5 Kölner geradewegs in die Herzen der zahlreichen Emojünger. Passend zur aufsteigenden Herbststimmung und den damit verbundenen Depressionen liefern sie den Soundtrack zum heulen und wieder aufatmen. Die eigenwillige, aber ebenso einprägsame Stimme von Sänger Malte Rosemeyer zaubert wundervolle Melodien hervor. Der 2. Song „State Of Hysterica“ überzeugt durch einen eingängigen Refrain, der beruhigend als Ohrwurm abgetan werden kann. Anders als der Opener „Coldened Face“, der mit seinem 80er Beat auch die Hüften von notorischen Nichttänzern in Bewegung bringen wird. Garantiert. "Birds" setzt auf die altbekannte Herbstdepression: Traurig, melancholisch, schön. „Birds“ ist der kurze nachdenkliche Moment, der beweist, dass weniger eben doch mehr ist und so durch seinen minimalistischen Gebrauch von Gitarre und Co. Zum kleinen Prunkstück wird. „Thoughts On A Thursday“ bildet schließlich den Schluss und überzeugt durch ein hervorragend gelungenes Zusammenspiel von Gesang/Geschrei, Strophe/Refrain und Laut/Leise. Natürlich nix Neues, dennoch anders und gerade wegen der außergewöhnlichen Stimme von Herrn Rosemeyer, die sich innerhalb von Minuten vom zerbrechlichen Stimmchen zur anklagenden Stimme erhebt empfehlenswert. Aufs Album darf man also durchaus gespannt sein!

Pia

wannabepunk.de

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crazewire.de

Da ist ja endlich noch mal ein richtig schönes Demo auf meinem Schreibtisch gelandet. Die Band heißt My Stereo Has Mono und kommt aus der Gegend rund um Köln. Gegründet hat sich die Band erst 2004. Umso verwunderlicher ist es, was da aus den Boxen schallt. Nette, zwar nicht unbedingt innovative, aber trotzdem sehr schöne Indierock Musik. Solides Songwriting und eine ebenso solide Produktion, bei der immerhin Frederik Groborsch von Lockjaw und Sebastian Blaschke von Days in Grief mithalfen. Fertig ist eine 4 Song EP, die auf jeden Fall Lust auf ein ganzes Album macht. Wenn hier jemand die leider schon lange aufgelösten January Star kennt, der kann sich ein ziemlich klares Bild von My Stereo Has Mono machen, denn mit dieser (im übrigen völlig unterbewertete) Band kann man M.S.H.M. wohl am ehesten vergleichen. Am Ende ist diese kleine EP wieder einmal der Beweis dafür, dass es in Deutschland noch viele kleine Indierocker gibt, die es zu entdecken gilt. Bitte mehr davon…aufs Album kann man auf jeden Fall gespannt sein. Punkte: 7 von 10

Lasse Paulus

crazewire.de

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pitfire.net

Einmal mehr Köln. Einmal mehr Emorock. Einmal mehr schon x-mal gehört? Nicht so ganz. Natürlich schaufeln uns hier die fünf Jungs von My Stereo Has Mono keine Neuerfindung zu Tage, doch das wird in einer Zeit wo Taking Back Sunday meets The Used Kopien im Minutentakt entstehen auch kaum jemand erwarten. Und trotzdem sollten sich Liebhaber poppigen und frischen Rocksongs etwas näher mit My Stereo Has Mono beschäftigen und ihnen etwas mehr als eine Viertelstunde widmen. So lange dauert nämlich die selbstbetitelte Deput-EP mit vier Stücken, an welcher selbst Days in Grief Gitarrist Sebastian Blaschke sich die Finger schmutzig machen wollte und somit die ganze Aufnahmen mit Erfolg unter seine Führung nahm. Mit einem 80er Jahre Beat wird eröffnet um den Hörer mit den anschliessenden Akkorden sofort einzufangen. Schnell macht sich heftiger Bewegungsdrang spürbar und schon wippt mindestens der Fuss mit. Dass man eigentlich noch rasch duschen gehen wollte geht vergessen, denn die harmonischen Melodien wirken erfrischend genug. Der zweite Song, „State Of Hysteria“, überrascht mit einem regelrechten Ohrwurm im Refrain, welcher mit jedem Mal hören eingängiger zu werden scheint. Ob das ganze dann allerdings zu oft wiederholt wird sei dahingestellt und dem jeweiligen Zuhörer überlassen. Mit „Birds“ folgt danach eher ein Song für kuscheligere Momente mit einem ziemlich trüben Flair. Ideal für Herbststimmung am farblosen Rheinufer. Zu guter letzt wird mit „Thoughts On A Thursday“ noch einmal etwas Gas gegeben was natürlich kleinerer Moshparts bedarf. Trotzdem kommt das ganze mit wenig Druck aus und somit ist auch der letzte Song des Silberlings eher was für ruhigere Gemüter. Ganz klar auseinander gehen werden die Meinungen wenn es um den Gesang geht. Sänger Malte Rosemeyer macht seinen Job sicherlich ordentlich: melodiös, abwechslungsreich und kreativ. Für meinen Geschmack jedoch beginnt er nach mehreren Durchläufen der Scheibe etwas ermüdend und uninteressant zu werden, was mehr oder weniger an der Stimme liegen zu scheint. Dies verleiht der Band allerdings eine persönliche Note und Charakteristik wie wir sie bei anderen Bands immer öfters vermissen. Darum: einmal mehr eine Band die sich ohne grosse Erwartungen sicherlich lohnt anzuhören. Um dann zumindest ein klein wenig überrascht zu werden.

Andreas Gehringer

pitfire.net

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triggerfish.de

Auf jeden Fall `ne Band mit Wiedererkennungswert, allein durch die individuelle Stimme des Sängers Malte Rosemeyer. Die aus Köln + Umgebung stammenden fünf Jungs zeichnen zarte Melodiegeflechte zusammen mit einem blechernem und flachen Schlagzeug nach. An den richtigen Stellen, bevor man einschläft, setzen dann jedoch rockige Gitarrenriffs ein. So bringen einem MY STEREO HAS MONO mittels ihrer vier Songs auf dieser EP auf sehr eingängliche Art das Auf und Ab des Lebens näher. Eine weitere Band in der Emo-Schublade, allerdings für ein Debüt eine durchaus ordentliche Leistung. 3 Flaschen

Mara Freier

www.triggerfish.de

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truesidemusic.de

Mit MY STEREO HAS MONO kommt mal wieder eine Band aus dem Raum Köln, die sich dem Emo – Pop – Alternative Rock verschrieben hat. Die EP die ich grad im CD Deck habe, ist ihre erste Veröffentlichung und zeigt mit vier Liedern, was die Band hier abgeliefert hat. Die Songs klingen alle sehr popig und das auf eine positive Art und Weise. Am Gesang kann man nichts aussetzen, das die Stimme des Sängers wirklich passt. Man driftet hier kaum in weinerliche Regionen ab und schafft es trotzdem teilweise pessimistische Stimmung zu verbreiten. Das gleich gilt für die Instrumente. Das Repertoire reicht hier von langsam melancholisch bis etwas rockiger. Alles in allem eine schöne Scheibe, die klasse produziert ist, sich aber trotzdem nur etwas aus den vielen Emo Pop Bands hervor tut. Trotzdem kann man MY MSTEREO HAS MONO eine erfolgreiche Zukunft voraussagen, wenn sie das Potential, was sie auf der EP hier zeigen auch später umsetzen werden. Die Fangemeinde ist mit hiermit auf jeden Fall gut bedient.

Seb

www.truesidemusic.de

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listen-to-it.de

MY STEREO HAS MONO ist eine junge und frische Band aus Köln, die seit Anfang 2004 auf den Pfaden von Indie, Emo und Pop wandern. Mit ihrer S/T EP präsentieren uns die 5 Herren aus TV-City ihr Debut Werk, das mit 4 Tracks ausgestrahlt wird.

Wer sich den Silberling zulegen möchte, kann sich über 15 Minuten Berg- und Talfahrten freuen, bei denen es doch sehr emotional zur Sache geht. Überwiegend ruhig und poppig flimmern die Songs aus den Lautsprechern, aber auch ein paar rockige Stellen mit leichten screaming Vocals erwarten den Sofarocker auf seiner Couch. Wenn man sich die Tracks durch die Ohren sausen lässt, dann treffen sie schon recht gut Ihr Ziel. Man wünscht sich jedoch im ganzen mehr Ausbrüche und ROCK. Über ein komplettes Album würde es sonst doch etwas langweilig werden und man würde schnell die Lust verlieren. Für das erste Werk von MY STEREO HAS MONO ist das, was sie hier abgeliefert haben, aber schon gut gelungen und man kann gespannt sein, was die Zukunft für die jungen Herren noch zu bieten hat. Wer sich vielleicht noch an JANUARY STAR aus Ibbtown Rockcity erinnern kann und auf ihre ruhigen Momente steht, der sollte sich die EP mal anhören.

Ihr könnt euch die gepresste und in einer Papphülle verpackte EP für schlappe 3 Euro auf der Website von MY STEREO HAS MONO bestellen oder auch auf der Media Site des Quintetts kostenlos runterladen und selber brennen.

www.listen-to-it.de

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allschools.de

My stereo has mono eine neue Band im Schmacht Dschungel des Emo. Aber sie können sich behaupten und schaffen es mit ihren 4 Songs Eindruck zu schinden. Was wohl zum einen sicher am charismatischen Gesang des Sängers liegt und zum anderen wohl daran, dass die Songs sehr abwechslungsreich sind und auf jeden Fall berühren. Sicher kommt dem einen oder anderen die Stimme zu weinerlich vor aber ich finde sie passt und bringt die richtige Stimmung für laue Sommerabende. Den Jungs ist eine richtig gute Mischung bei den Songs gelungen. Mal sind sie ziemlich poppig und catchy manchmal rocken sie einfach nur und dann ist man wieder ganz traurig. Während die ersten beiden Songs noch ziemlich locker sind findet sich die Traurigkeit in Lied 3 "birds" wieder. In den Jungs steckt auf jeden Fall Potenzial und man kann auf mehr gespannt sein. Bei der Produktion haben die Jungs Hilfe von Days in Grief und dem Lockjaw Gitarristen bekommen. Nach nur 15 Minuten ist das Ganze auch schon wieder vorbei aber eigentlich möchte man mehr.

Wertung: 7 von 10 Totenköpfen

Manu

www.allschools.de

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coreground.net

Gegründet haben sich die fünf Kölner im Jahre 2004. Seitdem werden fleißig Songs geschrieben. Was die Aufnahmen zu der aktuellen EP, die nicht betitelt wurde und vier eingängige Emo- Indie- Pop- Songs enthält angeht, bekamen die Jungs Unterstützung von einem der Gitarristen von Days In Grief und dem Lockjaw- Bassisten.

Karismatischer Gesang und popige bis rockige Parts, die wirklich gut und eingängig strukturiert sind vermitteln dem Hörer eine Atmosphäre die einem Drama und dann doch wieder einem Liebesfilm gleichkommt. Vervollständigt wird das ganze durch emotionale Screamo- Ausbrüche die im absoluten Gegensatz zu zum mittanzen einladenden Beats alla "Dear Diary" oder auch zum Beispiel "Salem" stehen.

Mystereohasmono gliedern sich ein in eine immer populärer werdende Musikrichtung und es würde mich fast schon wundern, wenn man von diesen fünf Jungs nicht noch mehr hören würde.

Als Fazit kann man eigentlich nur sagen, das diese vier Lieder von Mystereohasmono zu einem gemütlichen Sommerabend genauso dazugehören wie der Sonnenuntergang selbst.

Simon Schlautmann

www.coreground.net

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fetzordie.com

MY STEREO HAS MONO ist eine 5 köpfige Band aus meiner Heimatstadt Köln und da Kölner sich verbunden fühlen erklärte ich mich bereit, für Raphi, dieses Review zu schreiben. Zudem handelte es sich wieder um einen Band aus dem Emo Genre, das der gute Alte Raphie mir gerne überlässt. MY STEREO HAS MONO existieren seit Anfang 2004 und bezeichnen Ihre Musik selbst als Indie-Emo-Pop, was denke ich auch ganz gut passt. In der Bandinfo steht ebenfalls, dass es sich bei der Musik um „Catchy Pop Melodien, gepaart mit mitreißenden Rockparts und herzerreisenden Screamo- Attacken“ handelt. Das erste kann bestätigt werden, jedoch finde ich auf der uns zugeschickten Debüt Ep keinen einzigen mitreißenden Rockpart geschweige denn Screamo- Attacken. Höchstens der 4. und letzte Song der Ep ("Thougts On A Thursday") lässt, jeweils zu Begin und am Ende, erahnen, dass die Jungs auch eine härtere Gangart draufhaben, die aber ansonsten auf der Scheibe absolut nicht zum Vorschein kommt. Es ist auch nicht zu erkennen, dass sich die Jungs „ auf dem schmalen Grat zwischen Beherrschung und Ausbruch bewegen“. Genau das sind die Ziele, die jede gute Screamoband erreichen möchte aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg den man nicht mal eben gerade nach einem Jahr mit der ersten Ep von 4 Songs beschreiten und knacken kann.

Die Songs selber unterscheiden sich musikalisch schon voneinander sind jedoch alle im Grundtenor sehr sehr ruhig und im Song selber folgt man mehr oder weniger immer der gleichen Melodie mit der man zu Begin des Liedes angefangen hat. Grosse Breaks oder Rhythmuswechsel sind nicht zu finden. Jedoch nimmt der Bass eine gewichtige Rolle bei der Instrumentellen Gestaltung der Songs ein was gut gelingt und auch mir gut gefällt. Allgemein kann man sagen, das die musikalische Untermalung des Gesangs wirklich gut ist und die Jungs ihre Instrumente vernünftig beherrschen und das Zusammenspiel der einzelnen Akteure und Melodien gut klappt. Am Gesang, den ich für gewöhnungsbedürftig halte, kann man noch arbeiten, weil er manchmal einfach daneben liegt bzw. den Ton nicht halten kann. Man bekommt den Eindruck das stellenweise bestimmte Töne erzwungen werden sollten die einfach nicht im möglichen Bereich lagen ("State of hysteria").

Für meinen Geschmack könnten insgesamt auch mehr Mehrstimmige Parts in die Songs eingebaut werden denn wenn man schon über 3 Vocals verfügt, was ja selten genug ist sollte man dies nutzen um sich eine besondere Note zu verschaffen oder die mehrstimmigen Parts die vorhanden sind kraft- und ausdrucksvoller zu gestalten. Insgesamt sind das aber alles „Schwächen“ die man den Jungs verzeihen kann und auch sollte, denn es handelt sich um Ihre Debüt Ep und nicht um das 5. Album auf einem Major Label. Ich finde sie haben einen vernünftigen Start hingelegt auf dem man aufbauen kann und der ihr Potential, das ohne Zweifel vorhanden ist andeutet und das sie mit der Zeit immer mehr nutzen werden. Man bekommt das Gefühl eines lauen Dahingleitends wenn man sich die Scheibe anhört und ich könnte mir eine wahrlich schlechtere Beschäftigung vorstellen als MY STEREO HAS MONO, die übrigens von Sebastian Blaschke (DAYS IN GRIEF) und Frederik Groborsch (LOCKJAW) Hilfe bei den Aufnahmen, Mischen und dem Mastering bekommen haben, zuzuhören.

von Philipp Bornkessel

www.fetzordie.com

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smash-mag.com

My Stereo has Mono….sind vier Jungs von der Schäl Sick, wie man hier in Köln so schön sagt. Aber das hier zu erklären ist jetzt doof, schließlich kann man danach googlen oder beim WDR anrufen und nach Jean Pütz fragen.

Seit Anfang 2004 gibt es diese Formation und stellt momentan ihr Debüt in Form einer EP dar. Zu hören gibt es 4 Songs die sich aus den Facetten des alternativen Popsounds bedient und aufgrund des Gesangs den Esprit von Emo versprüht. Produziert wurde das Ganze in Eigenregie mit Hilfe von DAYS IN GRIEF Gitarrist Sebastian Blaschke.

My Stereo Has Mono zeigen ein feines Gespür für Melodien. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch der Gesang von Sänger Malte. Erinnert teilweise an Interpol Frontmann Paul Banks, jedoch einige Oktaven deutlich höher. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Die Ideen hinter den Songs sind nicht schlecht, jedoch fehlt der letzte Kick. Was aber aufgrund der Low Budget Produktion nachvollziehbar ist. Dennoch liegt ja nicht alles an der Produktion und so vermisst man von Seite der Band mehr Durchschlagskraft in der Umsetzung ihrer Songs. Die Ideen sind gut, aber an der Umsetzung hapert es noch an einigen Ecken und Kanten. Aber bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Auf jeden Fall sollte man sich den Namen merken und abchecken, denn Potenzial scheint hier vorhanden zu sein. Schließlich wächst man mit der Zeit. Eine Hörprobe der Band gibt es unter www.myspace.com/mystereohasmono. Weitere Informationen auf der Bandeigenen Homepage.

von Markus Tils

www.smash-mag.com

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southspace.com

My Stereo has Mono kommen aus Köln und machen seit Anfang 2004 zusammen Musik. Hier legen sie ihre (wohl in Eigenregie hergestellte) Debüt-E.P. vor.

Ihren Stil bezeichnet man selbst als Indie-Emo Pop und dem kann man eigentlich nichts hinzufügen. Die Songs sind allesamt sehr nett anzuhören, dürften aber nur den Freunden der seeehr einfühlsamen Musik zu gefallen wissen. Jedenfalls versteht man hier sein Handwerk und hat ein Gefühl für schöne Melodien.

Trotzdem hätte hin und wieder ein wenig mehr Power und Agression nicht schaden können, denn es wird bestimmt einigen Leuten so gehen wie mir: Man findet so was einen oder zwei Songs lang ganz gut, danach stellt sich aber auch schnell ein wenig Langeweile ein. Auch der Sänger ist nicht immer ganz so meins, irgendwie teilweise sehr gewöhnungsbedürftig.

Unterm Strich ist dieses Debüt also eine ein wenig durchwachsene Sache, aber es deutet sich an, dass in der Band einiges an Potenzial stellt. Wird bestimmt seine Anhänger finden.

by Matto

Unsere Wertung: 5/10 Totenköpfen - www.southspace.com

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burnyourears.de

My Stereo Has Mono ist schon mal ein cooler Bandname, bei dem ich unwillkürlich grinsen musste. In Sachen Emo ist NRW wohl eine der neuen Hochburgen Deutschlands, wenn ich mir so junge und aufstrebende Bands wie Fire In The Attic oder Days In Grief anhöre. Bis die fünf Newcomer aus Köln und Umgebung das Level dieser Bands erreicht haben, fehlt jedoch noch ein wenig.

My Stereo Has Mono gehen auf ihrer 4 Track-EP sehr melodiös vor, mischen stark Emo-lastigen Alternative-Pop/Rock mit poppig-catchy Strophen und schönen (teils zweistimmigen) Refrains, Akkorde auflösende und umspielende Gitarren dominieren das Geschehen. Leider sind gesanglich kleinere Schwächen vorhanden, die besonders beim zweiten Song „State Of Hysteria“ und dem letzten Track zum Vorschein treten: Einen Tick zu uninspiriert und beliebig klingt die Stimme, und auch die Melodie scheint mir bei "State ..." etwas lieblos zusammengeschustert.

Mir fehlt bei jedem der Songs ein gewisser Druck, ein instrumenteller und damit auch emotionaler Durchstart, der trotz erstaunlich guter Produktion (Sebastian Blaschke von Days In Grief kümmerte sich um Aufnahme und Abmischung) dieser EP lediglich beim Schluss-Song „Thoughts On A Thursday“ ansatzweise in Angriff genommen wird.

Der Gesamteindruck dieser Debüt-EP ist trotz aller kleinen Mängel rund. Die Band wird noch etwas Zeit brauchen, sich zu einem echten Reißer zu entwickeln, denn so schön die Melodien auch sind – im Grunde spielt sich nicht viel Neues ab, alles bleibt recht zurückhaltend und versinkt ein wenig in melancholischen Melodieschleifen, denen ein Zacken mehr Härte als Abwechslung bestens zu Gesicht stehen würde. Aber da geht was, da bin ich sicher.

Autor: chris

Bewertung: Nett aber harmlos (5/10) - www.burnyourears.de

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Boosterman.de

Bei My stereo has mono handelt es sich um eine alternative Kölner Emo - Poppunk Band, deren vier Titel enthaltende Debut EP absolut zu überzeugen weiss.

Der guten Produktion der Scheibe gelingt es, von Anfang an, den melancholisch - poetischen Sound des Quintetts umzusetzen. Lediglich Schlagzeug und Bass könnten stellenweise noch leicht nachgemastert werden, aber wir haben es ja schliesslich nicht mit einer kommerziellen Major - Produktion zu tun.

Dennoch sind die Gitarren perfekt aufeinander abgestimmt und beflügeln mit ihren verspielten Pickings und den sich steigernden, rhythmischen Riffs die Phantasie des Zuhörers, während der Bass hierzu den flauschig, puffernden Soundteppich bildet, auf dem er in die Klangwelt von My stereo has mono entschweben kann. In den eher verhaltenen und impressionistischen Stil der Band fügen sich die Drums hervorragend ein, indem sie auf kraftvolle, ausufernde Fills verzichten und zum Beispiel durch zurückhaltende Snarewirbel und den häufigen, sehr unterschiedlichen Gebrauch des Beckenrepertoires zum Aufbau der verspielten Atmosphäre mit beitragen.

Die Songs sind sehr schön arrangiert und abwechslungsreich, gespickt mit ausgereiften Melodien, denen der Gesang den passenden Ausdruck verleiht. Als einziges Manko hierbei erscheint mir die anfangs etwas gewöhnungsbedürftige, kehlige Stimme des Leadsängers, die dem Gesamtbild, das beim hören der Platte entsteht, jedoch keinen Schaden zufügt, da er die Töne trifft und die Stücke sehr gut interpretiert. Ist halt Geschmackssache!

Dafür glänzt die Band durch den geschickten Einsatz der backing vocals, die immer an den richtigen Stellen auftauchen und den Songs eine differenziertere, eindringlichere Färbung verleihen.

My stereo has mono sind jedem, der auf die eher ruhigeren, künstlerisch angelegten Momente der aktuellen Rockmusik steht, ans Herz zu legen und ich freue mich schon darauf, bald wieder etwas von ihnen zu hören. Insgesamt 8 von 10 Punkten - und weiter so!!!

Autor: sush

Bewertung: 8 / 10 points - www.boosterman.de

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